Erst einmal: Vielen Dank!

Ohne unsere Pflegestellen wäre unsere Arbeit fast unmöglich. Wir könnten deutlich weniger Hunde nach Deutschland schicken und demnach auch viel weniger Hunden auf der Insel helfen, hätten wir nicht die Hilfe unserer Pflegestellen, die 1, 2 oder auch 5 oder 10 Mal im Jahr einem unserer Hunde eine Zwischenstation auf dem Weg in seine eigene Familie ermöglichen. Daher möchten wir uns hier noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken!

 

Damit der Zwischenstopp so kurz wie möglich wird, ist es wichtig, dass wir über die Fortschritte und Verhaltensänderungen auf dem Laufenden bleiben, um die Hunde bestmöglich präsentieren zu können. Für eine aussagekräftige Beschreibung haben wir einen Fragebogen zum Verhalten erstellt, um Ihnen als Pflegestelle die Arbeit eines Beschreibungstextes abnehmen zu können. 


Für den Beschreibungstext

Bitte füllen Sie diesen Fragebogen nach ca. 1 Woche, wenn der Hund sich von der Reise erholt hat und sich langsam einlebt, das erste Mal aus und schicken ihn an unsere Webbetreuerin Nina Petersen: petersen.nanni@gmail.com.
Sollte der Hund länger bei Ihnen sein, wäre ein Update alle ca. 2-3 Wochen wünschenswert, um über Fortschritte und Verhaltensänderungen auf dem Laufenden zu bleiben und den Interessenten eine ehrliche und aktuelle Beschreibung bieten zu können. 

Download
Fragebogen für aktive Pflegestellen
Formular zum Verhalten des Pflegehundes in seiner Pflegestelle. Bitte ausgefüllt und gerne mit aktuellen Fotos an petersen.nanni@gmail.com schicken.
Fragebogen zum Verhalten des Pflegehunde
Microsoft Word Dokument 16.7 KB

Der Mensch und die optischen Reize

Die Beschreibung steht für uns deutlich im Vordergrund, allerdings müssen die Hunde auch erst einmal das Interesse ihrer potentiellen neuen Halter wecken und dies geschieht seltenst über einen langen Text. Was wir also brauchen sind authentische, schöne und abwechslungsreiche Fotos, die den Hund ins rechte Licht rücken. Damit diese auch gelingen, haben wir einmal ein paar Tricks zum Thema Hundefotografie zusammengestellt, für die nicht gleich eine Fotoausrüstung benötigt wird.

1. Auf die Sonne achten

Damit der Hund schön ausgeleuchtet wird, sollte der Fotografierende die Sonne bzw. die Lichtquelle im Rücken haben.

Für schwarze Hunde empfehlen sich eher helle, aber nicht zu sonnige Tage, damit die Sonne im Fell keine Glanzlichter erzeugt und im Gesicht keine Schatten entstehen. 

Vielleicht ein etwas drastisches Beispiel, aber eindeutig gegen das Licht fotografiert und das Gesicht ist dunkel
Vielleicht ein etwas drastisches Beispiel, aber eindeutig gegen das Licht fotografiert und das Gesicht ist dunkel

2. Auf der gleichen Ebene bleiben

Für eine andere Perspektive kann auch mal ein Foto von oben gemacht werden, generell gilt aber: am besten auf der gleichen Ebene sein, wie der Hund.

Fotos von kleineren Hunden werden am besten in der Hocke oder kniend gemacht. Alternativ kann der Hund auch auf eine erhöhte Stelle gelockt (z.B. einen Hügel oder ein Steinmäuerchen) oder die Kamera einfach auf seine Kopfhöhe gehalten werden. Die Hunde sollten allerdings nicht auf einen Tisch oder eine hohe Mauer gestellt oder auf dem Arm fotografiert werden, da sie dort meist eher unter Höhenangst leiden und der verzweifelte Blick nicht ansprechend ist.  

3. Hier sind Quietschis erlaubt

Quietschtiere sind bei den meisten Hunden ausgesprochen beliebt, obwohl sie leider einen eher negativen Effekt haben. Bei der Beißhemmung lernen junge Hunde, dass sie ihr Gegenüber sofort loslassen müssen, wenn es quietscht, da es sonst doof wird (der Spielpartner stellt das Spiel ein). Das Quietschi hat einen gegenteiligen Effekt, denn wenn es quietscht, wird wieder drauf gebissen und es passiert nichts. Daher ist dieses Spielzeug für Hunde nicht wirklich geeignet.
Es ist allerdings für die Fotografie meist ein super Helfer, um die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu lenken. Nimmt man immer ein kleines Quietschspielzeug mit, so lässt sich von 90% der Hunde auch draußen unter Ablenkung meist der Blick in die Kamera ziehen. 

Katy findet die Kamera eher doof, Milos in der Mitte guckt lieber zu seinem Pflegefrauchen, aber Schokos Aufmerksamkeit gehört ganz dem Quietschi
Katy findet die Kamera eher doof, Milos in der Mitte guckt lieber zu seinem Pflegefrauchen, aber Schokos Aufmerksamkeit gehört ganz dem Quietschi

4. Experimente & Schnappschüsse erwünscht

Natürlich gibt es auch immer wieder spontane Situationen und Schnappschüsse, die besonders niedlich sind, zum Schmunzeln bringen oder mal eine ganz andere Perspektive zeigen und allein durch ihre Andersartigkeit Interesse wecken. Verschiedenste Situationen und Erlebnisse abzubilden hilft dabei, dem Interessenten ein Gefühl dafür zu geben, ob der jeweilige Hund in seine Familie passt oder eben nicht und bereits im Vorfeld eine emotionale Bindung aufzubauen. 

Der Besuch im Tierpark, eine Bootstour, besondere Perspektiven oder auch nur Schnappschüsse aus dem Leben - je abwechslungsreicher die Bilder, desto eher bleibt der Interessent an ihnen hängen.
Der Besuch im Tierpark, eine Bootstour, besondere Perspektiven oder auch nur Schnappschüsse aus dem Leben - je abwechslungsreicher die Bilder, desto eher bleibt der Interessent an ihnen hängen.

Optische Reize 2.0

Zu guter Letzt würden wir gerne die modernen Möglichkeiten besser nutzen und den Interessenten möglichst auch einen kleinen Eindruck der Hunde in bewegten Bildern zeigen können. Hierfür brauchen wir mehrere kurze Videoclips im Querformat von ca. 15-25 Sekunden, in verschiedenen Situationen. Dies könnte eine Rückrufsituation sein, ein Spiel zuhause, eine Schmuseeinheit, eine kurze Sequenz beim Leinelaufen, in der Stadt oder im Spiel mit Artgenossen oder anderen Tieren. Je vielfältiger die Eindrücke, desto besser.

Natürlich sollten aus Gründen des Datenschutzes keine Personen, von denen es keine ausdrückliche Einwilligung zur Veröffentlichung gibt, in den Videos vorkommen.